Als wäre es gestern gewesen

21. Juni 2010

Mein erster Arbeitstag als Zivildienstleistender im Jugendhaus Tettnang. Und jetzt ist schon wieder alles vorbei. Die neun Monate gingen so schnell rum, das konnt ich gar nicht glauben. Grad erst eingelernt und nun sitz ich schon wieder in meiner neuen/alten Arbeitsstelle.

Neun Monate. Am Anfang klang das alles so lange. Neun Monate nicht mehr in meiner Bank arbeiten, neun Monate weniger Geld verdienen, neun Monate (fast) jedes Wochenende drei Stunden Bahn fahren um wieder ganz daheim zu sein, neun Monate neue Leute kennen lernen und Unternehmungen mit denen zu machen.

Aber ich muss sagen: Es war einfach gigantisch! Ich hätte keine bessere Zivistelle bekommen können, keine besseren Chefs und vorallem auch keine besseren Jungs und Mädels, die mir den Tag erleichtert haben.

Am Anfang, muss ich sagen, war ich schon ein bisschen skeptisch. Ist das wirklich das, was ich machen will, komme ich mit den Jugendlichen auch richtig klar, versteh ich mich mit allen, habe ich meinen Spaß? Und ja, es ist wirklich ALLES zum Positiven geworden!

OK, das ein oder andere gabs auch, aber was wär ein Leben, in dem alles nur klappt? Genau, langweilig. So hatte ich immer etwas zu tun und konnte viele neue Erfahrungen sammeln.

Beschreiben kann man das mit Worten eigentlich nicht, was ich alles erlebt habe und wie es mir gefallen hat, aber es reicht glaub zu sagen, dass ich es nicht bereue und müsste ich nochmal Zivildienst leiste, in der gleichen Einrichtung mich bewerben würde!

Aber nicht nur im Jugendhaus hat alles gepasst, auch eine super WG hatte ich. Mit vier anderen Jungs teilten wir uns ein Haus in der nähe von Tettnang. Und da ich immer erst später gehen musste, kam mir auch keiner im Bad in die Quere. Eine große Küche hatten wir uns es gab auch fast immer etwas warmes zu Essen. Meist hat sich immer einer erbarmt zu kochen. Und wenn man mal keine Lust auf die anderen hatte, war auch niemand böse, wenn man sich in sein Zimmer zurück verzog.
Ein großes Thema mit der Sauberkeit wurde eigentlich auch ganz gut gelöst, in dem unsere Vermieterin anbot, unsere Gemeinschaftsräume zu putzen und das Geschirr fand auch immer wieder zurück in den Schrank. Mit und ohne Quengeleien…

Daher, wenn ihr eine Zivistelle sucht, fragt doch mal im Jugendhaus TT an und zur Wohnung, einfach bei mir melden!

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