{"id":127,"date":"2010-04-20T19:22:06","date_gmt":"2010-04-20T18:22:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.philipp-zaiser.de\/?p=127"},"modified":"2010-04-20T19:22:06","modified_gmt":"2010-04-20T18:22:06","slug":"dont-be-evil","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/phil.tannich.de\/?p=127","title":{"rendered":"Don\u2019t be evil"},"content":{"rendered":"<p>Mit diesen Worten geht Google ins Netz. Als Suchmaschine gestartet und nun schon eine ganze Menge an neuen Produkten und Tools f\u00fcr Jedermann zum Ausprobieren und auch f\u00fcr den produktiven Einsatz. Von einem Maildienst, \u00fcber ein 3D-Zeichenprogramm bis hin zu einem Text- und Tabellenkalkulationsprogramm ist alles geboten. Auch ein Pendant zu Second Life bietet Google an.<br \/>\nZwei Programme von Google werden zur Zeit sehr stark in der Presse diskutiert. Die Rede ist von Google Street View und Google Books.<!--more--><\/p>\n<p>Street View: Die Gegner sehen durch das Tool ihre Privatsph\u00e4re verletzt, da nun jeder das eigene Haus sehen kann und auch, welche Personen sich zum Zeitpunkt der Aufnahme auf der Stra\u00dfe oder in den fotografierten H\u00e4usern befunden haben. Google wehrt sich diesbez\u00fcglich mit der Aussage, dass sie mit einem speziellen Nachbearbeitungsprogramm jegliche Gesichter und Autokennzeichen automatisch unkenntlich machen. Aber wie jeder wei\u00df arbeitet der Computer nicht immer genau, erkennt bestimmte Gesichter nicht oder blendet das Unkenntlichkeitsmuster etwas neben dem Kopf ab. Eine Garantie ist hier also nicht immer gegeben. Aber wer ein Fotoauto an sich vorbei fahren sieht, der kann sich ja auf der Homepage schlau machen und das entsprechende Foto bearbeiten lassen.<br \/>\nPositives muss ich aber auch zum Street View loslassen. So konnte ich z.B. Freunden schon meinen Frankreich Urlaub in Stra\u00dfburg zeigen. Wo wir gelaufen sind, was wir gesehen haben und so weiter. Dadurch bekommt der Erz\u00e4hler andere M\u00f6glichkeiten, z.B. seinen Urlaub attraktiver zu machen und die Zuschauer k\u00f6nnen sich besser hineinversetzen.<br \/>\nWenn wir schon beim Urlaub sind, die Schweiz nutzt Street View um den Touristen die Ankunft in ihrem Ferienort einfacher zu gestalten. So k\u00f6nnen alle gleich sehen, da ist das Hotel, hier ein nettes Restaurant und da ist schon die Bushaltestelle, die uns auf den Berg bringt.<\/p>\n<p>Books: Ein gro\u00dfes Streitthema ist hier das Urheberrecht. Da die B\u00fccher kostenlos zur Verf\u00fcgung gestellt werden, kann nicht jedes Aufrufen bezahlt werden. Autoren, sind sie noch keine 70 Jahre tot, erhalten pro eingescanntem Buch etwa 70$.<br \/>\nDie Vorteile sehe ich darin, auch wenn ich bei vielen B\u00fcchern nicht von der ersten bis zur letzten Seite alles lesen kann, das, was ich suche, finde ich auch in dem Buch plus ein paar Seiten vor und zur\u00fcck. Es erleichtert enorm die Recherche. Man mag nur daran denken, man sucht ein Buch in der B\u00fccherei, aber es ist schon verliehen. Dann hei\u00dft es, entweder warten oder wo anders danach suchen. Im Internet steht es f\u00fcr alle parat und jeder kann sich sein Interessengebiet raussuchen. Vor allem alte und nicht zug\u00e4ngliche B\u00fccher k\u00f6nnen so der Allgemeinheit verf\u00fcgbar gemacht werden.<\/p>\n<p>Auch wenn bestimmte (und auch berechtigte) Argumente dem Einsatz dieser Tools entgegen sprechen, ich finde sie sehr n\u00fctzlich und w\u00fcrde es auch begr\u00fc\u00dfen, komplett mit ihnen arbeiten und zur Recherche nutzen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit diesen Worten geht Google ins Netz. Als Suchmaschine gestartet und nun schon eine ganze Menge an neuen Produkten und Tools f\u00fcr Jedermann zum Ausprobieren und auch f\u00fcr den produktiven Einsatz. Von einem Maildienst, \u00fcber ein 3D-Zeichenprogramm bis hin zu einem Text- und Tabellenkalkulationsprogramm ist alles geboten. 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