{"id":301,"date":"2010-08-16T14:55:11","date_gmt":"2010-08-16T13:55:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.philipp-zaiser.de\/?p=301"},"modified":"2010-08-16T14:55:11","modified_gmt":"2010-08-16T13:55:11","slug":"arbeiten-zwischen-cappuccino-und-espresso","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/phil.tannich.de\/?p=301","title":{"rendered":"Arbeiten zwischen Cappuccino und Espresso"},"content":{"rendered":"<p>Wer von euch hat sich nicht schon mindestens einmal vorgestellt, sich eine Arbeitsstelle zu suchen bei der man flexible Arbeitszeiten hat, also aufstehen und Feierabend, wann es einem gerade passt,\u00a0sich seinen Arbeitsplatz dementsprechend aussuchen kann und bei der man\u00a0eventuell auch viel rumreisen kann. M\u00f6glichkeiten gibt es hier viele, doch es gibt Vor- wie auch Nachteile.<!--more--> Ein paar Vorteile habe ich schon anfangs genannt. So kann der (haupts\u00e4chlich) K\u00fcnstler frei w\u00e4hlen, wann und wo er gerne Arbeiten m\u00f6chte. Urlaub kann er sich so einplanen wie es ihm gerade in den Sinn passt, solange er seine K\u00fcnste bis zur Deadline fristgerecht fertig gestellt hat. Man muss aber nicht ein K\u00fcnstler sein um die Vorz\u00fcge zu genie\u00dfen, auch (freie) Autoren haben hier die M\u00f6glichkeiten sich ihren Arbeitsalltag transparent zu gestalten. So kann er z.B. zu seinem aktuellen Thema sich die Gegend anschauen und dann dar\u00fcber berichten. Schreibt er gerade an einem spannenden Buch sucht er sich Schaupl\u00e4tze in der Umgebung an und umschreibt sie so, als w\u00e4re da ein Mord passiert und die Leser f\u00fchlen sich in den Bann gezogen, da sie die Umgebung kennen und bef\u00fchrchten, es k\u00f6nnte wirklich passiert sein.<\/p>\n<p>Trotz all den tollen Vorteilen gibt es leider auch hier Nachteile. So verf\u00fcgt ein freischaffender Angestellter \u00fcber kein geregeltes Einkommen. Das kann aber auch wieder gut oder schlecht f\u00fcr ihn sein. Schreibt er z.B. viele Berichte in einem Monat werden diese auf Provision bezahlt. Also mehr Beitr\u00e4ge auch mehr Geld am Ende des Monats. Und je besser die Recherche, desto besser der Betrag pro Artikel. Nimmt der Autor sich dann aber den n\u00e4chsten Monat \u00fcber frei und hat somit keine Zeit Artikel zu schreiben bekommt er auch kein Gehalt ausgezahlt. Da er kein geregeltes Einkommen besitzt bekommt er auch von den Krankenkassen nicht die gleiche Leistung wie ein &#8222;normaler&#8220; Arbeitnehmer. Er muss also selbst in die Krankenkasse einzahlen um bei Bedarf darauf zur\u00fcckgreifen zu k\u00f6nnen. Nat\u00fcrlich gibt es auch f\u00fcr solche Arbeitnehmer extra Krankenkassen, die das regeln, aber noch nicht so viele und popul\u00e4re.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/astore.amazon.de\/teme04-21\/detail\/3453600568\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\"Wir nennen es Arbeit\" src=\"http:\/\/ecx.images-amazon.com\/images\/I\/41M4TQiuEzL._SL210_.jpg\" alt=\"\" width=\"142\" height=\"210\" \/><\/a>Und genau diese Thematik greifen Holm Friebe und Sascha Lobo in ihrem Buch &#8222;<a href=\"http:\/\/astore.amazon.de\/teme04-21\/detail\/3453600568\">Wir nennen es Arbeit<\/a>&#8220; auf. Selbst als freischaffende Autoren wissen sie das Leben in dieser\u00a0Gesellschaft zu sch\u00e4tzen, und wie man sieht, es kann auch ein durchwegs positives sein. In ihrem Buch schreiben sie von den Anf\u00e4ngen der <a href=\"http:\/\/www.google.de\/url?sa=t&amp;source=web&amp;cd=1&amp;ved=0CBoQFjAA&amp;url=http%3A%2F%2Fde.wikipedia.org%2Fwiki%2FBoh%25C3%25A8me&amp;ei=EEBpTKLaFYyBOIjg7bkF&amp;usg=AFQjCNH8NH7FzDN9YRSgCGJtbVnD9J0Utg&amp;sig2=Z2c0ulAFob3lW4wb2k3-lQ\" target=\"_blank\">digitalen Boheme<\/a> und zeigen die ganzen Vor- und Nachteile auf. Es ist sehr nett geschrieben und verleitet den Leser zu einem zweiten Gedanken ob die freie Arbeit nicht doch etwas f\u00fcr einen w\u00e4re. Voraussetzung ist eben, dass man wissen muss, was man da \u00fcberhaupt dann machen will\/kann\/soll\/darf und ob es das ist, was man wirklich machen will. Denn, hat man noch kein Projekt, an dem gearbeitet werden kann muss dies erst gefunden werden und so viel gibt es da dann leider auch nicht. Nat\u00fcrlich kann man es auch selbst probieren und hoffen, dass man viel Zustimmung bekommt, aber das kommt leider auch viel zu selten vor.<\/p>\n<p>Wenn ihr also die z\u00fcndende Idee habt, euren Lebensunterhalt zu verbessern, denkt immer daran, es dauert immer lange und kostet am Anfang viel Geld, aber es kann (muss nicht) klappen!<\/p>\n<p>F\u00fcr alle, die gerne mehr zum freien Arbeiten lesen wollen, ich kann das Buch (wie immer) nur empfehlen und <a href=\"http:\/\/astore.amazon.de\/teme04-21\/detail\/3453600568\">hier<\/a> kann man es bestellen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer von euch hat sich nicht schon mindestens einmal vorgestellt, sich eine Arbeitsstelle zu suchen bei der man flexible Arbeitszeiten hat, also aufstehen und Feierabend, wann es einem gerade passt,\u00a0sich seinen Arbeitsplatz dementsprechend aussuchen kann und bei der man\u00a0eventuell auch viel rumreisen kann. 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