{"id":394,"date":"2010-10-21T11:12:55","date_gmt":"2010-10-21T09:12:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.philipp-zaiser.de\/?p=394"},"modified":"2010-10-21T11:12:55","modified_gmt":"2010-10-21T09:12:55","slug":"vier-tage-mehr-als-140-zeichen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/phil.tannich.de\/?p=394","title":{"rendered":"Vier Tage in mehr als 140 Zeichen"},"content":{"rendered":"<p>Unter dem Motto: &#8222;Mehr als 140 Zeichen &#8211; Medien und \u00d6konimie&#8220;, angekn\u00fcpft an Twitter, \u00a0fanden dieses Jahr die Jugendmedientage in M\u00fcnchen statt. An die 500 Jugendlichen und jung gebliebenen exklusiv der 93 BetreuerInnen dr\u00e4ngten sich vom 14. Oktober bis zum 17. Oktober in die Hallen der Medientage. Geschlafen wurde (wenn auch bei paar nicht sehr lange) in der Turnhalle der\u00a0Berufsschule\u00a0f\u00fcr Medien (BSM).<\/p>\n<p>Mit der Anreise am Donnerstag ging es auch schon los. Ein paar hatten eine l\u00e4ngere Anreise (bis zu 16 Stunden) und haben sich schon am Tag davor in den Zug gesetzt. Laut Bahnticket konnte man sich 48 Stunden lang Zeit lassen um von zu Hause nach M\u00fcnchen zu fahren. Und das von jedem noch so kleinen Bahnhof in Deutschland!\u00a0Teils sind viele alleine angereist, aber kannte man sich schon davor und wollte nicht den halben Tag alleine unterwegs sein, traf man sich am Bahnhof und konnte sich\u00a0schon mal kennen lernen, \u00fcber seine beruflichen T\u00e4tigkeiten plaudern oder \u00fcber die Zukunftsw\u00fcnsche diskutieren.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Direkt auf den Medientagen hatte die Jugendpresse Deutschland den Check-In aufgebaut. In der Anmeldung hie\u00df es, dass man ab 13 Uhr einchecken kann, viele kamen aber schon fr\u00fcher oder sp\u00e4ter an. Manche auch erst vor dem Abendessen. Am ersten und zweiten Tag konnte man sich die ganzen Neuheiten der &#8222;normalen&#8220; Medientage anschauen. Fernsehsender, Radios, Zeitungsverlage, alle waren vertreten und berieten Interessierte \u00fcber m\u00f6gliche Berufs- oder Praktikastellen. Was nicht fehlen durfte waren die Give-Aways (hierf\u00fcr nochmal ein dickes Dankesch\u00f6n =)).\u00a0Sein Reisegep\u00e4ck konnte man schon am Check-In abgeben und hatte so mehr M\u00f6glichkeiten die Messe zu erkunden. Drei Vortr\u00e4ge fanden am ersten Tag \u00a0f\u00fcr JMT&#8217;ler, aber auch anderen Messebesuchern, statt. Alteingesessene Journalisten sprachen \u00fcber ihren Werdegang und wie sie es soweit geschafft hatten, eine Podiumsdiskussion\u00a0\u00fcber Pro und Contra von unbezahlten Praktika und die Auftaktveranstaltung der Jugendmedientage f\u00fcllte das Programm.<\/p>\n<p>Nach einer U-Bahnfahrt quer durch M\u00fcnchen, von Ost nach West, kamen wir dann auch mal in der Berufsschule an in der das Gep\u00e4ck schon auf uns wartete und weil nicht alle in der Mitte der Turnhalle, sondern mehr am Rand, n\u00e4chtigen wollten, ging der Wettkampf um freie Pl\u00e4tze los. Gepr\u00fcgelt wurde zwar nicht, denn es gab auch noch eine zweite Halle. M\u00e4dchen und Jungs wurden nicht getrennt, daf\u00fcr aber U18 und \u00dc18 f\u00fcr unterschiedliche Licht-aus und Weckzeiten.<\/p>\n<p>Alle noch ein wenig verschlafen, so ein Hallenboden ist nicht gerade der bequemste, ging es dann auch schon los mit dem ersten Panel. Da mein letzter Besuch in M\u00fcnchen schon mindestens 15 Jahre zur\u00fcck liegt entschied ich mich f\u00fcr die Stadtf\u00fchrung. Wir haben viel gesehen und sind viel rumgelaufen aber was ich so geh\u00f6rt habe, es hat eigentlich allen super gefallen, die dabei waren. Andere besuchten z.B. die Neon Redaktion, in der ELLE waren ein paar, ZDF \u00f6ffnete seine T\u00fcren oder auch der Bayrische Rundfunk zeigte einen Blick hinter die Kulissen. Zum Mittagessen versammelten sich alle dann wieder in den Hallen der Medientage, bis es dann mit weiteren Podiumsdiskussionen los ging. Ich w\u00fcrde euch jetzt zwar gerne mehr von meinem erz\u00e4hlen, aber das w\u00fcrde den Rahmen hier sprengen, es kann aber so viel gesagt sein (wir haben dadurch viel gelernt!)<\/p>\n<ul>\n<li>setze nie zwei Streith\u00e4hne (Google &amp; Axel Springer Verlag) neben einen (unf\u00e4higen) Moderator<\/li>\n<li>grenze nie deine anderen G\u00e4ste aus<\/li>\n<li>schau, dass auch alle deiner G\u00e4ste da sind und stelle sie vor, kommen sie sp\u00e4ter<\/li>\n<li>nehme eine Uhr aufs Podium mit<\/li>\n<li>du bist nicht gelangweilt, daher zeige es auch nicht den Zuschauern<\/li>\n<li>sehr wichtig: kommt die Diskussion vom Thema ab, belasse es nicht dabei!<\/li>\n<\/ul>\n<p>Den Abend heizte das Theater Stankenhausen Tropical ein. Im Anschluss verzauberte uns noch eine M\u00fcnchner Komponistin und Klavierspielerin, ein Zauberer lie\u00df seinen Teddy verschwinden, wurde zum Teddy und drehte die Zeit zur\u00fcck. Nach einem Gitarrensolo und einem Rapper ging es dann auch schon wieder in die Schlafst\u00e4tte um fit f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag zu sein.<\/p>\n<p>Eine Reihe von Erz\u00e4hlcaf\u00e9s standen zur Auswahl. In meinem ging es um die Privatsph\u00e4re im Web 2.0. Moderiert von vier Mitarbeitern des Fraunhofer Instituts gingen die Diskussionen zu Facebook und Co auch schon los. In zwei Stunden kann man leider nicht alles aufgreifen, dazu w\u00fcrden auch ein paar Tage nicht reichen, aber es wurde dann auch schon Zeit f\u00fcr weitere Panels wie das JMTfit-Programm. Ein\u00a0Parcours\u00a0musste mit Rollst\u00fchlen abgefahren werden oder auf einer Slackline drei Meter \u00fcberwunden werden. Nach dem Mittagessen ging es dann auch schon in die Workshops. Durch meine rechtzeitige Anmeldung bin ich noch in den zur Portraitfotographie gekommen. Michael Schultz von <a href=\"http:\/\/www.fotostudio-xtreme.de\/\" target=\"_blank\">Fotostudio [x]-treme<\/a> zeigte uns, worauf es bei dem richtigen Portrait ankommt. In dreier Gr\u00fcppchen durften wir es dann auch selbst probieren. Die Ergebnisse findet ihr <a href=\"http:\/\/www.jugendpresse.de\/projekte-und-veranstaltungen\/events\/jugendmedientage\/ergebnisse\/\" target=\"_blank\">hier<\/a>.<\/p>\n<p>Mit der JMT-Party ging dann auch dieser Tag zu Ende und alle freuten sich, nur noch einmal dem harten Hallenboden den Schlaf anzuvertrauen. Nach der Abschlussveranstaltung traten wir alle den Heimweg an. Manche sind auch schon fr\u00fcher abgereist um noch p\u00fcnktlich, vor dem Schulbeginn am n\u00e4chsten Tag, daheim anzukommen.<\/p>\n<p>Wie ihr seht waren es sehr unterhaltsame und vor allem spannende vier Tage. Man konnte viel erfahren und hat viele neue Leute aus ganz Deutschland, \u00d6sterreich und der Schweiz kennen gelernt.<\/p>\n<p>Ein gro\u00dfes Dankesch\u00f6n geht an die Organisatoren, die die Jugendmedientage schon seit andert halb Jahren planen, dass alles so gut geklappt hat, jeder sein Essen bekam und einen Schlafplatz hatte. Danke auch an die Teilnehmerbetreuer, die uns durch die Unterwelt der M\u00fcnchner U-Bahn lotsten und immer f\u00fcr uns da waren. Danke auch an Alina, Andreas, Ann-Kathrin, Anni, Anton, Christine, Jasmin, Jolanda,\u00a0Julius, Karl-Heinz, Kathrin,\u00a0Kerstin,\u00a0Larissa, Linda, Lucca, Lukas, Marco,\u00a0Oli, Ricarda,\u00a0Sandra, Sina und Wiebke \u00a0(in alphabetischer Reihenfolge) f\u00fcr die unterhaltsamen Gespr\u00e4che und die lustige Heimfahrt =)<\/p>\n<p>Die n\u00e4chsten Jugendmedientage finden in Stuttgart statt. Ich hoffe auf zahlreiches Erscheinen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unter dem Motto: &#8222;Mehr als 140 Zeichen &#8211; Medien und \u00d6konimie&#8220;, angekn\u00fcpft an Twitter, \u00a0fanden dieses Jahr die Jugendmedientage in M\u00fcnchen statt. An die 500 Jugendlichen und jung gebliebenen exklusiv der 93 BetreuerInnen dr\u00e4ngten sich vom 14. Oktober bis zum 17. Oktober in die Hallen der Medientage. 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