Landleben wirklich billiger?

14. Feb. 2010

Es heißt ja immer, „zieh auf das Land, denn da ist es viel billiger als in der Stadt!“, aber stimmt das wirklich?

Nehmen wir mal an, eine zwei Zimmerwohnung kostet in der Stadt 500 Euro pro Monat, auf dem Land 400 Euro pro Monat, kalt verspricht sich. Dazu kommen auf dem Land noch Fahrtkosten mit dem öffentlichen Nahverkehr. Nutzt man z.B. noch ein Angebot der LBBW mit dem Extend-Konto, zahlt man zwar nur neun Monate, kann aber zwölf fahren. Bei vier Zonen im ÖPNV wären es dann ca. 1000 Euro pro Jahr, was im Monat ca. 80 Euro macht (abgerundet). Dabei wären wir auf dem Land schon bei 480 Euro pro Monat, nehmen wir an, in der Stadt wohnt man so nah, dass man zur Arbeit laufen kann!

Dazu kommt noch, wohnt man in der Stadt wäre es von Vorteil, sich noch ein Bahnticket zu holen, um z.B. die Einkufe auch ohne Auto erledigen zu können. Auf dem Land geht das zwar auch, nur da muss man dann weiter fahren, benötigt man speziellere Dinge, wozu dann ein Auto hilfreich wäre, welches wieder Kosten verursacht.

Lebensmittelpreise sind meines Wissens in der Stadt nicht teurer als auf dem Land. OK, es kommt auf den Discounter an, aber z.B. Aldi oder Lidl könnten es sich nicht leisten, unterschiedliche Preise in den Läden einzuführen!

Mein Fazit daraus, es ist egal, ob man nun auf dem Land oder in der Stadt wohnt, kosten tut es fast das gleiche, kommt halt immer darauf an, was man benötigt und wo man arbeitet! Und natürlich, wie viel Lärm man verträgt…

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