Der Unterschied zwischen Microsoft und Sony

Gerade kam die Meldung auf heise.de durch, dass George Hotz und vier weitere Mitglieder der Hackergruppe fail0verflow eine Unterlassungserklärung der Anwälte von Sony erhalten haben. Die Gruppe spezialisierte sich in letzter Zeit mit dem Cracken der PS3 (bekannt auch sicher durch die iPhone Jailbreaks).

Damit sei es möglich, die Firmware der PS3 zu decompilieren, zu verändern und wieder erneut zu signieren. Außerdem könne jede Art von Software für nicht modifizierte PS3-Konsolen signiert werden, sodass sie vom System als legale Software-Kopien erkannt und abgespielt werden. Inzwischen seien auf Grundlage des Hacks die ersten illegal kopierten PS3-Spiele aufgetaucht und würden verbreitet. Dadurch entstünde SCEA ein erheblicher wirtschaftlicher Schaden, der in der Klageschrift allerdings nicht näher beziffert wird.

Quelle: heise.de

Im Gegensatz Microsoft dazu, was mich schwer wundert, da doch sonst immer so pessimistisch, gewährt den Kinecthackern freies Handeln mit den nun veröffentlichten Open Source Treibern.

Microsoft hat entgegen erster Warnungen versichert, Nutzer nicht zu verklagen, welche die neue Bewegungssteuerung Kinect hacken und ihre eigenen Treiber für neue Einsatzwecke veröffentlichen. Gegenüber Ira Flatow von NPR, erklärte ein Microsoft-Sprecher, dass niemand in Schwierigkeiten geraten werde.

Quelle: derstandard.at

Wo Microsoft früher doch immer gerne gemeckert hat, hat es nun hoffentlich aus seinen Fehlern gelernt. Ist etwas verboten, wird es trotzdem gehandelt, verkauft und weiter entwickelt. Wenn es dagegen auch vom Hersteller unterstützt wird bieten sich noch viel mehr Möglichkeiten, wie z.B., dass man Kinect vielleicht auch mal an seinen PC anschließen und benutzen kann, also auch für PC-Spiele, oder, es wird für 3D-Telefonie genutzt.

Oder, wie im Film Minority Report.

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